Straches Unglück, kein Jude zu sein

Die Welt ist ungerecht. Strache möchte Jude sein, aber man lässt ihn nicht. Vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass man ihm rein gar nichts vergönnen will, aber vielleicht ist er die Sache auch falsch angegangen. Deshalb hier ein paar Hinweise, die nützlich sein können.

Hinweis 1: Religiöse Juden tragen zwar eine Kopfbedeckung, aber diese ist keine Burschenschafterkappe, sondern eine Kippa. Schaut anders aus, fühlt sich auch anders an und hinterlässt einen komplett anderen Eindruck!

Hinweis 2: Die meisten Juden (wiederum speziell die Religiösen unter ihnen) regen sich nicht auf, wenn irgendwo kein Schweinefleisch serviert wird, sondern begrüßen das ausdrücklich!

Hinweis 3: Juden feiern am 27. Jänner kein fröhliches Fest unter Leuten, die die falsche Kopfbedeckung tragen und sich zu Rettern des Schweinsschnitzels erklärt haben, sondern gedenken der Opfer des Holocaust. Zum Feiern eignet sich wesentlich besser der 8. Mai, der Tag, an dem die Nazis endgültig besiegt wurden!

Hinweis 4: Bevor man am falschen Tag, auf dem falschen Fest, unter den falschen Leuten, mit dem falschen Essen im Mund hinausposaunt, man sei “der neue Jude”, sollte man mit einem Rabbiner seines Vertrauens Rücksprache halten!

Bei Nichteinhaltung der Hinweise kann einem das (falsche) Hinausposaunen, dass man “der neue Jude” sei, (zu Recht) als Verharmlosung der Naziverbrechen ausgelegt werden…

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2 Antworten auf Straches Unglück, kein Jude zu sein

  1. Wolfgang sagt:

    Ja, das ist die richtige Antwort, auf solch dumme Sprüche, (wir sind die neuen Juden).
    Mit freundlichen Grüßen Wolfgang

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