Ohne Deutsch kein ganzer Mensch?


Wer in Österreich ein vollwertiger Mensch sein will, muss Deutsch können – so sieht es das Gesetz vor und so sieht es wohl auch die Mehrheit der ÖsterreicherInnen. Wobei, das Gesetz sieht das nicht für alle vor, sondern nur für Nicht-StaatsbürgerInnen, und auch nicht für alle Nicht-StaatsbürgerInnen, sondern nur für die Nicht-EU-BürgerInnen unter ihnen, und auch nicht für alle Nicht-EU-BürgerInnen, sondern nur für die, die keine so genannten Schlüsselkräfte sind.

Anders gesagt: Wer Deutsch können muss, weiß, dass er oder sie zu denen gehört, die hier eigentlich gar nicht willkommen sind. Allein schon das, sollte uns zu denken geben. Hier werden Trennlinien mitten durch die Gesellschaft, manchmal auch mitten durch Familien gezogen – etwa wenn die Kinder hier zur Schule gehen und gut Deutsch sprechen, während die Eltern zittern müssen, ob sie Tests bestehen.

Viele der Menschen, die von Sprachzwangsmaßnahmen betroffen sind, leben schon viele Jahre in Österreich und können auch ausreichend Deutsch. Manche jedoch vielleicht nicht sowohl mündlich als auch schriftlich auf Fremdsprachen-Maturaniveau, wie es die gerade in Diskussion befindliche Fremdengesetzesnovelle vorsieht, aber das trifft wohl auch auf gar nicht so wenige Menschen ohne Migrationshintergrund zu.

Mit Sprachen umgehen können ist wichtig, aber muss in Österreich Deutsch die Sprache sein, die man am besten kann? Ich kenne aus meinem früheren Arbeitsumfeld eine Reihe an Menschen, die schon Jahre in Österreich leben, mit einem Österreicher oder einer Österreicherin zusammen sind, Kinder haben, wahrscheinlich ihr gesamtes zukünftiges Leben in Österreich verbringen werden, und trotzdem nur so recht und schlecht Deutsch sprechen, gerade so, dass sie damit durch den Alltag kommen. Diesen Menschen geht es nicht schlecht

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. Sie tun auch nichts Schlechtes. Sie nehmen die Einschränkungen, die sie sprachlich haben, freiwillig in Kauf. Dafür sind sie, im Gegensatz zu vielen anderen, in der Lage, sich in anderen Sprachen als Deutsch zu verständigen und andere Medien zu konsumieren als die, die nur auf Deutsch erscheinen.

Klar, es macht vieles leichter, wenn alle Menschen sich in ein und derselben Sprache gut verständigen können, aber zwingend notwendig ist es nicht. Und oft reicht auch die gleiche Sprache nicht aus, um sich wirklich zu verständigen. Ich bin schon vielen Menschen begegnet, mit denen ich sprechen, aber mich nicht verständigen konnte, und ich bin anderen begegnet, mit denen ich nicht sprechen, mich aber sehr gut verständigen konnte.

Verständigung ist vielschichtig. Das beherrschen einer formalisierten Sprache allein reicht dafür nicht aus. Und nicht für alle Menschen in Österreich ist Deutsch die beste Sprache, um sich verständigen zu können. Problematisch wird es dort, wo Menschen durch Verständnisschwierigkeiten in ihren Chancen blockiert werden, etwa weil sie keine Sprache so richtig gut können. Problematisch wird es allerdings auch dort, wo Menschen in ihren Chancen dadurch behindert werden, dass ihnen von Politik und Gesellschaft Sperren in den Weg gelegt werden – nur weil in viele Dickköpfe nicht hinein will, dass Mehrsprachigkeit etwas fördernswertes und nicht nur Deutsch eine vollwertige Sprache ist.

Im Endeffekt sollte doch vor allem eines zählen: dass alle Menschen, die hier leben, Möglichkeiten der Verständigung finden, die dem Leben, das sie leben wollen, gerecht werden und die das Funktionieren gesellschaftlicher Institutionen erlauben.

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